Was sind Zusatzkosten im Betriebsüberleitungsbogen?

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Einleitung und Überleitung

Was sind Zusatzkosten im Betriebsüberleitungsbogen? Diese Frage könnte für deine nächste Klausur aus Kostenrechnung relevant sein. Aus diesem Grund gebe ich dir in einem ersten Schritt eine inhaltliche Einordnung und anschließend eine Definition. Für die Klausur spielt die inhaltliche Einordnung der Fachbegriffe aus zwei Gründen eine wesentliche Rolle:

  • Sollst du in einer offenen Frage eine Definition über einen Fachbegriff geben, dann bekommst du Punkte, wenn du die inhaltliche Einordnung des Fachbegriffs anführst. So kommst du sehr einfach an deine ersten Punkte bei der Klausur.
  • Im Bereich theoretischer Wissensabfragen werden häufig Zuordnungsfragen bzw. Einordnungsfragen gestellt, die eben direkt auf die inhaltliche Einordnung des Fachbegriffs abzielen.

 

Zusatzkosten: inhaltliche Einordnung

Wir befinden uns hier im internen Rechnungswesen (Kostenrechnung), wobei der Betriebsüberleitungsbogen das entsprechende Großkapitel der Kostenrechnung ist. Exakt befinden wir uns im Teil 2 der Aufwandsanalyse. Diese inhaltliche Einordnung kannst du der nachfolgenden Übersicht entnehmen:

Was sind Zweckaufwände im Betriebsüberleitungsbogen? – Definition

Im Betriebsüberleitungsbogen werden auch Kosten in die Kostenrechnung übernommen, denen kein Aufwand in der Buchhaltung gegenübersteht. In diesem Fall handelt es sich um Zusatzkosten. Für die Klausur solltest du folgende Zusatzkosten kennen:

  • kalkulatorische Miete
  • kalkulatorische Zinsen des Eigenkapitals
  • kalkulatorischer Unternehmerlohn

Zusatzkosten werden über eine betriebliche Abgrenzung (+) im Betriebsüberleitungsbogen erfasst.

 

Praxisbeispiel – LSG local support GmbH

In diesem Abschnitt möchte ich dir die Definition der Anderskosten anhand des Praxisbeispiels der LSG local support GmbH näherbringen. Dazu musst du wissen, dass die LSG local support GmbH auf den Druck und Verkauf von Skripten für die Kostenrechnung spezialisiert ist. Folgende Beispiele führen zu Zusatzkosten:

  • Der Geschäftsführer der LSG local support GmbH bezieht kein Gehalt, es wird aber ein kalkulatorischer Unternehmerlohn in der Höhe von € 200 kalkuliert.
  • Das im Unternehmen investierte Eigenkapital beträgt € 5.000 und soll mit 4 % verzinst werden.
  • Ein Unternehmen besitzt ein Gebäude, das für betriebliche Zwecke genutzt wird. Aufgrund der Eigennutzung ergibt sich ein Mietentgang in der Höhe von € 500.

 

Klausurbeispiele

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